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Annafest: Das ist unser Ticker-Team 2018 19.07.2018 11:55 Uhr

Die Nordbayerischen Nachrichten berichten live aus dem Kellerwald


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Ganz nah dran: Wie in jedem Jahr sind die Nordbayerischen Nachrichten Forchheim auch heuer wieder elf Tage lang vor Ort im Kellerwald, um mit ihrem Live-Blog über alles zu berichten, was das Annafest zum Annafest macht. Das Ticker-Team stellt sich vor.

Mittendrum im Trubel: Das Ticker-Team der NN ist alla Dooch live vor Ort. © Ralf Rödel

Birgit Herrnleben

(Redakteurin der Nordbayerischen Nachrichten aus Forchheim)

Kann schon den Duft frisch gebrannter Mandeln und Zuckerwatte im Garten riechen: Birgit Herrnleben. © Rurik Schnackig

Annafest beginnt für mich vorallem mit Nase und Ohr: Zum Beispiel, wenn der Geruch nach frisch gebrannten Mandeln und Zuckerwatte über den Berg nach Hause in meinen Garten zieht. Oder wenn es abends nach Wedelhering riecht und aus der Ferne die Musik vom "Neder" schallt.

Zuhause bleiben, wenn wenige Meter weiter der Bär steppt? War früher für mich völlig undenkbar, da musste unbedingt der "große Bergschein" gemacht werden. Heute genieße ich das Annafest auch gerne am Sonntag in der Früh, bevor das große Remmidemmi losbricht.

Philipp Rothenbacher

(Redakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Seit drei Jahren im Annafest-Dauereinsatz: Philipp Rothenbacher. © Ralf Rödel

In Windeseile habe ich mich vom völlig unbeschriebenen (und unwissenden) Frankenvolksfest-Blatt zum offiziellen Annafest-Beauftragten der Redaktion gemausert. Was für eine Kellerwald-Quereinsteiger-Karriere! Im Grunde macht mich das zum Donald Trump der Forchheimer Festberichterstattung.

Aber ich lehne mich mal ganz weit aus dem Kellerfenster und behaupte: Vom Annafest verstehe ich inzwischen mehr als der US-Präsident von Politik.

Julian Hörndlein

(Mitarbeiter der Nordbayerischen Nachrichten aus Heroldsbach)

Freunde treffen, zusammen feiern: Das ist das Annafest-Feeling von Julian Hörndlein. © privat

Das Annafest war schon immer toll, auch wenn sich für mich die eigentichen Beweggründe, in den Kellerwald zu ziehen, über die Jahre hinweg altersgemäß gewandelt haben: von Karussell, Riesenrad und Los-Stand früher, zum geselligen Treiben auf den Kellern heute.

Noch dazu hat man auf dem Annafest natürlich eine sehr breite Biervielfalt. So sind die elf Tage im Kellerwald jedes Jahr perfekt dafür, um alte Freunde und neue Bekannte zu treffen.

Nina Eichenmüller

(Mitarbeiterin der Nordbayerischen Nachrichten aus Kirchehrenbach)

Mit dem Annafest beginnt für Nina Eichenmüller der Sommer. © privat

Das Annafest symbolisiert für mich persönlich alle Jahre den Beginn des Sommers - mit lauen Nächten, guten Freunden und dem ein oder anderen Bier.

Der Grund dafür liegt weit in der Vergangenheit, genauer in meiner Schulzeit. Denn der Start des Annafestes bedeutete früher für mich gleichzeitig den Start der Sommerferien. Und diese schönste Zeit des Jahres musste freilich ausgiebig auf dem Annafest beziehungsweise auf den Kellern gefeiert werden!

Ulli "King Alladooch" Raab

(Annafest-Ikone aus Forchheim)

Ulli Raab, Schöpfer des Slogans "Alla Dooch Annafest". © Ralf Rödel

Mein Annafest-Slogan heißt ja: Alla Dooch Annafest! Das bedeutet für mich zwölf Tage lang - inklusive Schlachtschüssel, versteht sich - das Fest im Kellerwald mit allen Sinnen zu genießen.

Das Forchheimer Annafest ist einfach wie eine Welle, die einen mitnimmt. In dieser Zeit werden jedes Jahr wieder neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Und jede Menge "Gschichtla" ereignen sich!

Patrick Schroll

(Redakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Weilersbach)

Alla Dooch Annafest hat er einmal geschafft: Patrick Schroll. © Benjamin Huck

"Alla Dooch Annafest" - das habe ich in meinen jüngsten Jugendjahren tatsächlich einmal geschafft. Damals waren alla Dooch noch zehn Festtage. Schmerzlich vermisst habe ich das Annafest nur einmal: 2009 verweilte ich tausende Kilometer entfernt.

Selbst wenn ich nicht mehr alla Dooch auf den Kellern bin, bin ich vom Annafest-Sound umgeben. Denn über den Kellerwald ist es nicht weit bis nach Weilersbach. Auf dem Balkon höre ich jeden Abend die Musik, manchmal sogar so gut, dass ich mitsingen könnte.

Lea-Verena Meingast

(Volontärin der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Zum ersten Mal auf dem Annafest: Lea-Verena Meingast. © privat

Als mir gesagt wurde, dass es hier "Alla Dooch Annafest" heißt, habe ich mich ein wenig erschreckt, muss ich zugeben. Ich fragte mich: Gehen alle Forchheimer jeden Tag auf die Keller? Da müsste Forchheim doch im Ausnahmezustand sein und das Stadtleben völlig still stehen. Dabei gefällt mir genau das an Forchheim: Dass es eine beschauliche Stadt mit malerischen Häuschen und gemütlichem Treiben in der Innenstadt ist, was so schön zum Bummeln einlädt.

Lärm, Menschenmassen, Müll auf den Straßen - was ich an anderen Volksfesten nicht mag, gilt hoffentlich nicht für das Annafest. Dieses Jahr darf ich mich zum ersten Mal davon überzeugen und bin vor allem auf das Flair des Kellerwaldes gespannt, von dem mir schon vorgeschwärmt wurde.

Kevin Gudd

(Sportredakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Laufamholz)

Kann auch Dosenwerfen: Kevin Gudd. © Roland Huber

Seit ich - redaktionsintern auch einfach "Der Sportler" genannt - einmal beim Dosenwerfen an einer Bude im Kellerwald ordentlich abgeräumt habe, gehe ich immer wieder gern aufs Annafest. Und heuer mache ich da keine Ausnahme.

Ich genieße dort vor allem die Übersichtlichkeit, denn obwohl das Kellerwald-Gelände gewaltig ist, sind dichtes Gedränge und Massenaufläufe wie beim Erlanger Berg oder, Gott bewahre, auf dem Oktoberfest in München auf dem Forchheimer Volksfest wirklich die absolute Ausnahme. Von den Vorzügen der fränkischen Bierbraukunst ganz zu schweigen!

Jana Schneeberg

(Redakteurin der Nordbayerischen Nachrichten aus Forchheim)

Keine Liebe auf den ersten Blick, aber eine stetig wachsende: Das ist für Jana Schneeberg das Annafest. © Michael Matejka

Ich hasse Volksfeste. Stopp, bevor ich mich unbeliebt mache: Ich hasse Volksfeste, bis auf das Annafest. Das war zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber es ist eine langsam wachsende. Dazu brachten mich zum einen meine zwei Söhne, die beim Eintritt in den Kellerwald einen solchen Glanz in den Augen haben, dass man gar nicht anders kann, als sich auf den Spaziergang übers Festgelände zu freuen.

Zum anderen zeigte der Charme des nächtlichen Annafestes bei meinem ersten Ticker-Dienst vor einigen Jahren Wirkung: Das im Dunkeln leuchtende Riesenrad, gut gelaunte Festbesucher, die fröhlich quatschend den lauen Sommerabend auf einem der Keller genießen, und natürlich die Stimmung, für die die vielen verschiedenen Bands auf den Kellern sorgen - ja, das Annafest hat was!

Beke Maisch

(Redaktionsleiterin der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Freut sich auf Popcorn, Plastikrosen und die Rieseradfahrt: Beke Maisch © Horst Linke

Annafest: Eine Tüte Popcorn süß, eventuell noch Schoko-Erdbeeren am Spieß hinterher, danach jammern, dass einem jetzt schlecht ist;  Riesenradfahren und vorher alle Mitfahrenden schärfstens zurecht weisen, dass sie sich ja nicht bewegen dürfen damit die Gondel nicht abstürzt.

Rosen schießen und sich freuen, wenn man besser zielt als der Ehemann oder die Kollegen; Hand in Hand übers Fest schlendern; kurz darüber nachdenken, den Einhorn-Luftballon zu kaufen; Freunde treffen und zusammen ausgiebig darüber diskutieren, dass man sich bei der Musik-Lautstärke überhaupt nicht unterhalten kann; Nachhause gehen und hören, wie Musik und Unterhaltung immer leiser werden.

Ulrich Graser

(Stellvertretender Redaktionsleiter der Nordbayerischen Nachrichten aus Burk)

Annafest-Alleinstellungsmerkal? Für Ulrich Graser klar: der Wald. © Michael Matejka

Was macht das Annafest zum Annafest? Ganz einfach: Es findet im Wald statt, nicht auf einem Festplatz. Das unterscheidet es vor allem von anderen Volksfesten.

 

 

  

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