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Die neuen Biere kommen gut an auf dem Annafest 24.07.2018 17:12 Uhr

Große Vielfalt mit flüssigem Gold aus Pretzfeld und Kulmbach


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Auch im Kellerwald bleibt die Zeit nicht stehen. Das Gastrokarussell dreht sich — neues Personal und andere Biersorten sind die Folge. Wir haben uns auf einigen Kellern umgehört.

Die "OHG Winterbauer" kümmert sich um den gleichnamigen Keller. Teilhaber ist der Zeckerner Matthias Muß, der auf unserem Bild eine Maß Georgen-Bräu-Bier zapft. © Julian Hörndlein

Am Schützenkeller herrscht reger Betrieb. Seit Kurzem hat der oberste aller Keller am Annafest einen neuen Pächter. Symeon Chatzigeorgiou und sein Team kümmern sich um das Wohl der Besucher. „Der erste Tag ist sehr gut gelaufen“, sagt Chatzigeorgiou, der den Keller erst am 13. Juli neu eröffnet hat.

Die Eröffnung beschreibt er als „Herkulesaufgabe“, bei der ihm vor allem das Ordnungsamt der Stadt und der Schützenverein geholfen hätten. Obwohl Chatzigeorgiou mit Mönchshof keine einheimische Biermarke anbietet, werde das Bier sehr gut angenommen. Das kommt auch im Gespräch mit den Kellerbesuchern zum Vorschein. Zum Bier gibt es kroatische Küche.

Köööstlich! Kulinarische Verführungen auf dem Annafest 2018

Von Bratwurst, Langos, Fischbrötchen und Brathähnchen bis zu gebrannten Mandeln, Crêpes und Schoko-Pralinen: Das Annafest ist auch ein Fest für den Gaumen. Diese köstlichen Bilder beweisen es.

Etwas weiter den Berg hinab, am Stäffala-Keller, haben Susanne und Christian Cejpek ihr Bierangebot umgestellt. In den Vorjahren wurde an dem Keller immer Bier der Marke Wolfshöher ausgeschenkt. Außerhalb der Annafest-Zeit fahren sie jetzt aber zweigleisig: Es gibt Veldensteiner Rotbier und Simon Spezial. „Sieger ist eindeutig das Simon Spezial“, erklärt Susanne Cejpek. Am Annafest gibt es das Veldensteiner Festbier. „Damit sind die Leute zufrieden“, weiß Christian Cejpek.

Mit Pächter Symeon Chatzigeorgiou und seinem Team ist auf dem Schützenkeller neues Leben eingekehrt . © Julian Hörndlein

Gegenüber vom Riesenrad gibt es in diesem Jahr eine weitere Neuheit: Den Ausschank der Brauerei Nikl, die sich um den Nürnberger Tor-Keller kümmert. „Wir hoffen, dass die Leute sich ein Bier holen und dann hier bleiben“, erläutert Braumeister Mike Schmitt. 16 Biertischgarnituren hat er zusätzlich aufgestellt. Für das Annafest hat er ein helles Festbier mit einem hohen Hopfenanteil gebraut, insgesamt 25 Hektoliter. „Ich habe es nur schwer abschätzen können“, sagt Schmitt mit Blick auf den Keller. Neben dem Festbier gibt es bei der Pretzfelder Brauerei auch ein Weizen. „Ab und zu bestellt mal jemand eins“, sagt Schmitt lachend.

Am Schlössla hat ebenfalls ein Pächterwechsel stattgefunden: Dort kümmert sich ab diesem Jahr Alina Bajric um die Bewirtung der Kundschaft. Sie hat den Keller an Stelle von Uwe Koschyk übernommen. Mit ihrem ersten Annafest-Auftakt ist Bajric zufrieden: „Ich fand’s gut. Die Band hat richtig Stimmung gemacht“, erklärt sie. Alina Bajric baut auch auf die Stammgäste des Kellers: „Es sind viele die sagen: Wir waren schon immer da!“ Gegen Regenwetter hat sie sich gesichert, Folien stehen den Besuchern zur Verfügung.

Annafest-Auftakt: Besucher feiern ausgelassen auf dem Kellerberg

Nach dem Bieranstich am Freitagabend ging es auf dem Annafest erst so richtig los. Die Hampelshouseband heizte den Besuchern ein, das Bier floss reichlich und die Forchheimer starteten gut gelaunt ins erste Festwochenende.

Bei den unteren Kellern ist neues Leben in den Winterbauerkeller eingezogen. Der Pächter ist die Brauerei St. Georgen aus Buttenheim. Um den Betrieb auf dem Winterbauer sicherzustellen, hat sich jetzt die „Offene Handelsgesellschaft Winterbauer“ gegründet, bestehend aus Vanessa Muß und Matthias Muß aus Zeckern. Mit dem Annafest sind sie bisher zufrieden, nur beim Wetter sei am ersten Wochenende noch Luft nach oben gewesen, sagt Christian Muß, der ebenfalls auf dem Keller mithilft. Das hauseigene Bier wird von den Annafestgängern angenommen: „Unser Festbier ist sehr gut geworden“, ist sich Christian Muß sicher. 

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