verabreden

Wolfshöher macht sich rar auf dem Annafest 14.07.2017 10:00 Uhr

Drei von vier Kellern schenken 2018 ein anderes Bier aus


Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Annafest-Besucher dürfen sich auf dem Stäffala-, Kaiser-, Fässla-Keller heuer zum letzten Mal das Bier der Wolfshöher-Brauerei schmecken lassen: Im kommenden Jahr wird es dort eine andere Marke geben. Nur der Glocken-Keller bleibt Wolfsland.

Im kommenden Jahr wird der Glocken-Keller eine der wenigen Annafest-Gaststätten sein, auf der es noch Wolfshöher-Bier zu trinken gibt. © Ralf Rödel

Laut mehreren Keller-Betreibern läuft der Vertrag mit der Privatbrauerei aus Mittelfranken im März 2018 aus. Auf Nachfrage der Nordbayerischen Nachrichten bei Wolfshöher in Neunkirchen am Sand (Landkreis Nürnberger Land) verneint eine Sprecherin, dass das für alle Keller-Wirte gelte. Und, dass man auch nach nächstem Frühjahr „auf jeden Fall“ Wolfshöher-Bier im Kellerwald ausschenken werde.

Der Motor des Annafests: Die fleißigen Mitarbeiter im Kellerwald

Ohne sie geht nichts! Sie tauchen süße Früchte in zarte Vollmilchschokolade, heben zentnerweise Bierkrüge durchs Fest, halten die Toiletten sauber und machen uns fröhlich durch ihre Unterhaltungs-Musik: Die Arbeiter auf dem Annafest 2016.

Stellt sich nur die Frage: Wo? Denn: „Der Vertrag läuft Ende März nächsten Jahres aus“, sagt Friedrich Schneider, der neben Bierkellern auch Gaststätten in der Forchheimer Innenstadt betreibt. „Auf meinen Kellern wird es beim Annafest 2018 kein Wolfshöher mehr geben.“ Gleiches gilt für den Kellerwirt Christoph Kauer. „Eine andere Brauerei beliefert uns im nächsten Jahr“, sagt Kauer. Welche genau, will er aber noch nicht verraten. Nur so viel: „Es handelt sich um eine große fränkische Brauerei, die nicht aus dem Landkreis Forchheim kommt.“

Einzig Jürgen Zeitlers Glocken-Keller bleibt der Marke weiterhin treu: „Wir haben Wolfshöher und wird sich auch nächstes Jahr nichts ändern“, so Zeitler.

  

Weitere Meldungen