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Annafest 2019: Es herrscht Abwechslung im Bierkrug 10.07.2019 06:00 Uhr

Neben den heimischen Traditionsbrauereien sorgen 14 Brauereien für Stimmung


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Lust auf eine Bierprobe im Kellerwald? Da dürften wohl die elf Tage Annafest zum Durchprobieren kaum reichen, denn neben den vier Forchheimer Brauereien Eichhorn, Greif, Hebendanz und Neder, die ganz traditionell vertreten sind, haben die Besucher die, nein, nicht die Qual der Wahl, sondern die Freude der Biervielfalt.

Die kürzeste fränkische Bier-Bestellung? "a U" - funktioniert auch am Annafest. Zwar hat sich Uwe Steinmetz vom Mahrs-Bräu-Keller zurückgezogen, aber es gibt Ersatz. © Berny Meyer

Fangen wir auf den Oberen Kellern an und machen einen Bier-Spaziergang mit 23 mal Keller-Stopover: Mönchshof aus Kulmbach (Schützenkeller) ist dabei, ebenso wie Rittmayer aus Hallerndorf (Glocken-Keller und als „Täubla“ am Weiss-Tauben-Keller). Am Schwanen-Keller wird Zirndorfer Bier ausgeschenkt. Am Hofmanns-Keller wandert Greif-Bier in die Krüge, das bewährte Team der Hofmann-Keller-Besitzer Alexander Maier und Frank Paesler ist dabei auch für die Annafest-Bewirtung zuständig.

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Das Neder-Bier am Neder-Keller, Eichhorn-Bier am Eichhorn-Keller (und auch am Blümleins-Keller), am Hebendanz-Keller Hebendanz-Bier und am Greif-Keller Greif Bier in die Krüge läuft, klar! Womit wir schon auf den Unteren Kellern wären: Fünf verschiedene Biere schenkt der Winterbauer-Keller aus: Hofmann (aus Pahres), Först aus Drügendorf, Mahrs Bräu aus Bamberg, St. Georgenbräu aus Buttenheim und Tucher aus Nürnberg. Aus Buttenheim, nämlich von der Löwenbräu-Buttenheim kommt auch die „Hopfenkaltschale“, die am Rappen- und Schaufel-Keller ausgeschenkt wird.

Best of Annafest 2018: Die schönsten Momente im Kellerwald

Elf Tagen Trubel im Kellerwald und Ausnahmezustand in der Stadt: Das 178. Annafest Geschichte. In unserer Foto-Auswahl aus allen Festtagen lässt sich hervorragend in den Annafest-Momenten 2018 schwelgen.

Auch Christoph Kauer setzt schon lange auf Bier-Vielfalt im Kellerwald, der Wirt des „Stadtlockals“ in der Hauptstraße hat sechs der Unteren Keller gepachtet: Bier der Nikl-Bräu in Pretzfeld fließt bereits seit dem vergangenen Annafest am Nürnberger Tor-Keller, gleich gegenüber dem Riesenrad. Veldensteiner Bier läuft am Stäffala (und damit kurz zurück auf die Oberen Keller) und am Kaiser-Keller aus dem Zapfhahn, am Fässla-Keller gibt’s Veldensteiner Festbier im Straßenausschank.
Am Brauwastl-Keller wird Brauwastl-Bier kredenzt, am Fritz-Schneider-Keller wird Bier der Brauerei Simon aus Lauf ausgeschenkt, im Straßenausschank gibt es Veldensteiner Rotbier. Rotbier der Nürnberger Schanzenbräu wird gleich nebenan am Schäffbräu-Keller ausgeschenkt.

Das Bier fließt: Forchheimer Annafest 2018 offiziell eröffnet

Nur drei Schläge hat's gebraucht, um das Annafest offiziell zu eröffnen: Der Oberbürgermeister von Forchheim, Uwe Kirschstein, zeigte sich begnadet an Fass und Hammer und brachte das Bier gleich beim dritten Schlag zum Fließen. Damit gilt ab jetzt wieder: Elf Tage lang Feier-Alarm im Forchheimer Kellerwald!

Freunde des „U“ dürfen sich indes freuen: Zwar zieht sich Uwe Steinmetz als Wirt des Kronen/Mahrs-Bräu-Kellers ja bekanntermaßen aus dem Kellerwald zurück, um sich ganz seinem „Sternla“ in Bamberg zu widmen. Doch Ralf Böhmer, ein Freund Steinmetz’, übernimmt, wie Christoph Kauer bestätigt, während des Annafests den Mahrs-Bräu-Keller.

Auch am Weiss-Tauben-Keller tut sich was: „Ab sofort übernimmt Bruno Alberti mit seinem Team den Weiss-Tauben-Keller als Pächter und kümmert sich mit all seiner Erfahrung und Leidenschaft um euer Wohlbefinden“, lassen die Eigentümer Birgit Bringas und Jürgen Friedrich auf ihrer Facebook-Seite verlauten. Für Alberti ist es der zweite Keller, den er auf den Oberen Kellern betreibt. Der Gastronom hat auch den Eichhorn-Keller gleich nebenan gepachtet. 

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