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Auch ohne Annafest 2020: Auf diesen Kellern gibt's die Schlachtschüssel 22.07.2020 12:33 Uhr

Deftiges und Fettiges, Blut- und Leberwürste auch im Jahr ohne Kellerwald-Sause


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Am Donnerstag, 23. Juli, wäre der inoffizielle Startschuss zum Annafest 2020 gefallen: das Schlachtschüssel-Essen. Doch es gibt gute Nachrichten: Zwar fällt die große Elf-Tages-Sause im Forchheimer Kellerwald wegen der Corona-Pandemie aus – aber die traditionelle Schlachtschüssel findet auf etlichen Kellern statt.

Deftig und kräftig: So muss eine Schlachtplatte im Kellerwald ausschauen.

© Roland Huber

Deftiges und Fettiges, Blut- und Leberwürste, die mit einer gehörigen Portion Sauerkraut oder schlachtwarmem Kesselfleisch kredenzt werden - das ist die traditionelle Schlachtschüssel im Kellerwald.

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Was ist immer am Tag vor dem Annafest? Natürlich die Schlachtschüssel - wie jeder Forchheimer weiß. Auf den Kellern wurden bei tropischen Temperaturen Kesselfleisch, Blut- und Leberwürste, Bauch mit Sauerkraut und natürlich Stechbrüh' kredenzt. Bei der Rekordhitze war natürlich auch das ein oder andere eiskalte Seidla gefragt.

Mit genügend Abstand und unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften steht einer Schlachtschüssel 2020 auch ohne Annafest nichts mehr im Weg. Ab 10 beziehungsweise 11 Uhr darf deftig gegessen und Festbier getrunken werden. Eine Forchheimer Tradition verpflichtet eben.

Aber Obacht: eine telefonische Vorab-Anfrage bei den Kellern beziehungsweise eine Platz-Reservierungen empfiehlt sich.

Die Schlachtschüssel 2020 gibt es unter anderem auf folgenden Kellern:

- Eichhorn-Keller

- Glocken-Keller

- Greif-Keller

- Schindler-Keller

- Neder-Keller

- Schaufel-Keller

- Winterbauer-Keller

- Hebendanz-Keller

Alle Infos rund ums Annafest in Forchheim sowie Bilder und Videos der vergangenen Fest-Jahre finden Sie hier.

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Für den Forchheimer beginnt das Annafest nicht erst am Freitag, echte Annafestler pilgern bereits am Donnerstag in den Kellerwald zum traditionellen Schlachtschüssel-Essen. Auch in diesem Jahr waren die ersten Besucher schon kurz nach dem Frühstück da: Bei hochsommerlichen Temperaturen gab Blut- und Leberwürste mit Sauerkraut oder schlachtwarmes Kesselfleisch und Stechbrüh. Und natürlich auch ein oder zwei Seidla.

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