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Elf Dinge, die Sie noch nicht über den Kellerwald wussten

"Aufgrund der Fruchtbarkeit der Böden hätten die Forchheimer zu viel mehr Wohlstand gelangen können, wenn sie nicht so oft auf ihren Kellern höcken würden." Dieses historische Zitat bringt die Beziehung der Forchheimer zu ihren Kellern auf den Punkt. Den passenden Hintergrund zum "rumhöcken" liefert das idyllische Grün. Gewusst? Die Eichen am Kellerwald sind teils über 200 Jahre alt. © Ralf Rödel

Elf Dinge, die Sie noch nicht über den Kellerwald wussten

Was mancher nicht weiß: Hätte es die Fürstbischöfe nicht gegeben, gäb's hier heute keine Keller. Einst war der Kellerwald das Jagdgebiet der Landherren, die ihren Sitz in der Bammersdorfer Jägersburg hatten. Hätte es sie nicht gegeben, wäre der Kellerwald sicherlich gerodet und wirtschaftlich genutzt worden. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann

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30.000 Sitzplätze gibt es im Kellerwald. So viele wie sonst nirgends? Die Stadt Forchheim bemüht sich um einen Eintrag als größten Bierkeller der Welt im Guinness Buch der Rekorde. © Ralf Rödel

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Insgesamt besteht der Kellerwald aus 198 Hektar. Um das grüne Herz Forchheims kümmert sich übrigens Stadtförster Stefan Distler. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann

Elf Dinge, die Sie noch nicht über den Kellerwald wussten

Die Gäste haben im Kellerwald die Auswahl zwischen 24 Kellern. Eine kleine Info zur Aufklärung der Auswärtigen: Der gemeine Franke sitzt zwar nicht im Biergarten, aber auch auf gar keinen Fall "im Keller". Wir konsumieren unser Bier "auf dem Keller". Das kommt daher: Früher lagerten die Brauer ihr Bier in kühlen Felsengängen. Damit es auf dem Weg zum Gast nicht wieder aufwärmt, trank man es im Sommer direkt oben auf den Kellern. © ROLAND G HUBER

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Im Kellerwald gibt es insgesamt drei Kilometer lange und jahrhunderte alte, unterirdische Gänge. Die Geschichte der Keller ist eng mit dem Annafest verbunden. © Berny Meyer

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Das Forchheimer Annafest findet alljährlich rund um den Namenstag der Heiligen Anna am 26. Juli im Kellerwald statt. Woher kommt's? Die frommen Forchheimer zog es zur Wallfahrt ins Annakirchlein nach Unterweilersbach, die der heiligen Anna, der Mutter Marias geweiht war. Auf dem Rückweg machte man im kühlen Kellerwald Halt, um sich mit einem kühlen Bier zu erfrischen. © Ralf Rödel

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Im Jahre 1840 verlegte die königlich privilegierte Schützengesellschaft ihre Schießstätte von den Regnitzauen westlich von Forchheim in den Bereich des Kellerwaldes, östlich von Forchheim. Und als dann noch das Haupt­schießen der Schützen alljährlich am 26. Juli, also dem Ehrentag der Heiligen Anna, abgehalten wurde, entwickelte sich daraus das Volksfest, das wir heute als Annafest bezeichnen. Das 175. Jubiläumsfest wurde im Jahr 2015 gefeiert. © Ralf Rödel

Elf Dinge, die Sie noch nicht über den Kellerwald wussten

Inzwischen sparen sich viele den Weg nach Unterweilersbach und pilgern direkt zum Keller ihrer Wahl. Dort wird das kühle Bier in Steinkrügen serviert. Obacht: Der Kellner sieht dadurch nicht, ob das Bier alle ist oder nicht. Trick 17: Wenn der Krug leer ist, legt man ihn auf die Seite. © ROLAND G HUBER

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Sogar eine eigene Kellerwaldkatze gibt es: Jeder nennt sie ein bisschen anders - wir haben sie als „Rappi“ kennengelernt. © Athina Tsimplostefanaki

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Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat: Die Stadt Forchheim bietet eigene Kellerwald-Führungen an. Informationen dazu gibt es in der Tourist Information. Führerin ist unter anderem Ulrike Baier: Sie ist Genussbotschafterin der Region Oberfranken und dienstälteste Gästeführerin der Stadt Forchheim - gewusst? © Athina Tsimplostefanaki

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