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Brauerei Hönig, Posthörnla Spezial

Der unter Bierkennern beliebteste Bierstand auf der Sandkerwa, die jedes Jahr Ende August Zehntausende in die Bamberger Altstadt lockt, steht gleich am Anfang der Sandstraße (aus Richtung Gaustadt). Hier nämlich wird das Bier der Brauerei Hönig aus Tiefenellern ausgeschenkt. Und wer sich in der Biermetropole Bamberg durchsetzen kann, sollte es im Rest der Welt allemal schaffen. (Durchschnittsnote: 7,6) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Mahr's Bräu, "U"

Der Bamberger gilt gemeinhin als wortkarg, da kommt es ihm zupass, dass er nur zwei Buchstaben benötigt, um ein Bier zu bestellen. "A U", was übersetzt so viel heißt wie "ich hätte gerne ein ungespundetes Bier". Das in Franken weit verbreitete (aber nicht immer so bezeichnete) "U" hat weniger Kohlensäure als andere Biere, weil es beim Gärprozess nicht in Drucktanks lagert und so das CO2 entweichen kann (früher geschah dies durch das sogenannte "Spundloch", daher der Name). Das Ungespundete der Bamberger Mahrs-Bräu dürfte das berühmteste "U" der Welt sein. (Durchschnittsnote: 7,4) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Spezial, "Spezi" Rauchbier

Quasi die Einstiegsdroge in Sachen Rauchbier. Das "Spezi" ist bei weitem nich so herzhaft geräuchert wie das berühmtere Schlenkerla - und wird vielleicht auch deshalb in Bamberg mindestens so gerne getrunken. Neben der urigen Kneipe in der Innenstadt wird das Bier der Brauerei Spezial auch auf einem der schönsten Bierkeller der Stadt am Stephansberg ausgeschenkt. (Durchschnittsnote: 7,1) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Greifenklau, Lager

Die ursprünglich klerikal initialisierten Bockbieranstiche haben in Bamberg Volksfestcharakter. Zu den beliebtesten Bockbieranstichen in der Domstadt zählt der auf dem wunderschönen Greifenklaukeller auf dem Kaulberg Anfang November. Bei Temperaturen, die oft um den Gefrierpunkt liegen, beginnen hier die sonst gerne unterkühlt wirkenden Oberfranken endlich aufzutauen. Ins Voting schicken wir allerdings nicht den Bock der Brauerei Greifenklau sondern das bekömmlichere Lager. (Durchschnittsnote: 7,0) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Heller, Schlenkerla Rauchbier

Vielleicht das berühmteste Bier Frankens, sicher aber das umstrittenste. Der erste Schluck Schlenkerla hat durchaus etwas von einem herzhaften Biss in eine geräucherte Schweinehälfte. Aber spätestens mit dem zweiten Seidla kommen hier viele auf den Geschmack. Und es sind bei weitem nicht nur Touristen, die sich in der Gaststube der Brauerei Heller auf der Bamberger Amüsiermeile Sandstraße verirren. Für viele Einheimische ist der regelmäßige Genuss des "Original Bamberger Rauchbiers" ein angenehmes Pflichtprogramm. (Durchschnittsnote: 6,8) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Bamberger Klosterbräu, Braunbier

Braunbier galt einst europaweit als bayerisch-fränkische Spezialität, ehe es zumindest südlich der Donau vom Weißbier abgelöst wurde. Über Jahrzehnte war es ganz von der Bildfläche verschwunden. Heute brauen wieder einige Brauereien das bernsteinfarbene Braunbier (das in Nürnberg übrigens "Rotbier" heißt und von der Schanzenbräu hergestellt wird). Echte Pionierarbeit für den Erhalt dieses hopfigen Tropfens hat die Brauerei Klosterbräu an Bambergs ältester Braustätte geleistet. (Durchschnittsnote: 6,7) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Fässla - "Zwergla"

Zu den zahlreichen Bamberger Biertrinker-Eigenheiten zählt unter anderem, dass man sein schnelles Feierabendbier (aus dem gerne auch zwei oder drei werden können) gerne im Stehen konsumiert. Im Mahr's und im Greifenklau steht man hierfür auf dem Gang vor der Wirtsstube. Das Fässla bietet zu diesem Zweck einen teilweise überdachten Innenhof, der nicht erst seit Einführung des Rauchverbots regen Zuspruch erfährt. Das Bier der Traditionsbrauerei genießt unter den verwöhnten Bambergern einen hervorragenden Ruf. Der "Bambergator", mit 21 Prozent Stammwürze und 8,5 Prozent Alkoholgehalt Bambergs stärkster Bock, ist sicher nicht jedermanns Sache. Das Zwergla, ein untergäriges, nicht zu schweres Vollbier, das wir hier zur Wahl stellen, hat im Redaktionstest aber durch die Bank überzeugt. (Durchschnittsnote: 6,6) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Kundmüller, Kellerbier

Der traumhafte Biergarten der Brauerei Kundmüller im beschaulichen Weiler Weiher am Fuße des Steigerwalds hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Bamberger entwickelt (die ihr Städtchen ja sonst eher ungern verlassen). Ebenfalls längst kein Geheimtipp mehr ist das Bier der Brauerei. Seit Roland Kundmüller die Herrschaft über den Braukessel übernommen hat, expandierte das Unternehmen unaufhaltsam. Inzwischen gibt es Kundmüllerbier auch in vielen Nürnberger Supermärkten - zum Glück für die Nürnberger. (Durchschnittsnote: 6,4) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Keesmann, Herrenpils

Pils-Biere gelten gemeinhin nicht als die stärkste Disziplin fränkischer Brauer, die ja vor allem für kräftige, dunkle Biere mit geringem Kohlensäuregehalt berühmt sind. Ausnahmen gibt es allerdings. Das Herrenpils der Bamberger Brauerei Keesmann zählt vielleicht zu den besten "Pilsen" außerhalb Pilsens. (Durchschnittsnote: 6,2) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Kraus, Hirschentrunk

Das Bier der Brauerei Kraus zählt zu den beliebtesten im Landkreis Bamberg. Ein großer Vorteil auch für Fans aus dem Großraum: Der Ort Hirschaid, in dessen Kern die Brauereiwirtschaft liegt, verfügt über einen Regionalexpress-Anschluss an der Bahnstrecken Nürnberg-Bamberg. Wer den kräftigen Hirschentrunk also vor Ort testen möchte, kann sein Auto getrost zu Hause stehen lassen. (Durchschnittsnote: 6,1) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

Brauerei Reh, Dunkles

Die Brauerei Reh aus Lohndorf im schmucken Ellertal zählt sicher zu den bekanntesten Brauereien im Bamberger Umland und beliefert zahlreiche Gastronomen in der Region. Unsere Favoriten sind das Pils und das Dunkle, das wir hier zur Wahl stellen. (Durchschnittsnote: 6,0) © Stefan Hofer/Sabine Schmid (Montage)

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