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Annafest-Gottesdienst im verregneten Kellerwald 23.07.2018 18:51 Uhr

Mit dem Schirm zur Premeiere der festliche Messe unter freiem Himmel


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Der Festgottesdienst der St. Anna-Kirche ist heuer zum ersten Mal direkt am Annafest abgehalten worden. Der Regen kam am Sonntagvormittag allerdings sowohl dem Gottesdienst, als auch dem Frühschoppen in die Quere.

Gottesdienst im Regen auf dem Greif-Keller während des Annafestes. Für manche, nicht für alle galt: Erst der Segen, dann der Frühschoppen. © Nina Eichenmüller

Das Annafest dient den Forchheimern, alte Bekannte zu treffen, zu feiern, Bier zu trinken und den Sommer zu genießen. Doch der eigentliche Grund, warum um den 26. Juli herum ein Volksfest gefeiert wird, hat einen religiösen Hintergrund. Mit dem Annafest wird der heiligen Anna, Mutter der Maria, gedankt. Um daran zu erinnern wird jedes Jahr am ersten Annafest-Sonntag ein Festgottesdienst zelebriert.

Bislang fand der Gottesdienst, wie es sich gehört, in der St. Annakirche am Fuße des Kellerwaldes statt. Dieses Jahr wurde er das erste Mal direkt auf die Bühne beim Greif-Keller verlegt.

Wenn die Leute nicht zum Gottesdienst in die  Kirche kommen, dann kommt der Gottesdienst eben zu den Leuten, so die Idee. Auf der Bühne wurde am Samstagabend noch zu den Liedern der Band „LauschRausch“ getanzt und am nächsten Morgen war an selber Stelle der Altar aufgebaut und feierlich geschmückt.

Trotz Regen: Forchheim feiert auch am Sonntag auf dem Annafest

Die Besucher gingen in den letzten Jahren lieber direkt zum Frühschoppen auf die Keller, als in die Kirche. Deswegen wurde der Festgottesdienst zum ersten Mal direkt am Annafest gehalten. Der Regen kam am Sonntagvormittag allerdings sowohl dem Gottesdienst, als auch dem Frühschoppen in die Quere - hier kommen alle Bilder!

Ganz auf ging der Plan der katholischen Kirchengemeinde St. Anna aber nicht. Der starke Regen in den Morgenstunden schreckte wohl die meisten Leute ab, in den Kellerwald zu kommen. „Ich war schon die letzten Jahre beim Festgottesdienst. Hätte mich auch dieses Mal auf den Gottesdienst in der Kirche gefreut, bin aber jetzt trotz Regen hergekommen und finde es sehr schön. Ist mal was anderes“, so Fritz Schmitt, ein Besucher.

Direkt im Anschluss fand der Frühschoppen auf den Kellern statt. Auch hier machte der Regen einen Strich durch die Rechnung. Bis auf vereinzelte, hartgesottene Grüppchen blieben die Tische und Bänke bis circa halb zwölf leer. Zum Mittagessen fanden einige Familien den Weg in den Kellerwald. Ab diesem Zeitpunkt sahen auch die Wirte und Bedienungen wieder etwas glücklicher aus. 

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